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Der Kleintierzuchtverein T8
Informationen von Hühnern

 

Spalterbigkeit bei Geflügel mit blauer Gefiederfarbe

 

 

Die Gefiederfarbe Blau ist eine Verdünnung ( Aufhellung) der schwarzen Farbe.

 

 Genauer betrachtet, haben sich die Pigmentkörner in den schwarzen Federpartien gleichmäßiger in den Federstrahlen und Ästen angeordnet,

 in den blauen sind sie stattdessen zu kleinen Gruppen zusammengeballt oder verklebt.

Der Genfaktor BIau verhindert die Ausbildung von schwarz, indem er in den Zellen  das vorhandene Melanin reduziert. Der blaue Faktor bringt dann ungefähr die Hälfte der schwarzen Pigmente zum Ausfall, so dass, in den Zellen der Federn das vorhandene Pigment auf einer Hälfte zusammengedrängt ist, während die andere Hälfte pigmentfrei bleibt.

Durch diese Verteilung des schwarzen Farbstoffs entsteht eine Lichtbrechung, welche die Feder blau erscheinen lässt.

 

Die Vererbung läuft autosom intermediär ( dazwischenliegend ), also aufspaltend wie folgt:

 

 

 

 

 

Ein Beispiel obere Zeile
Blauer Hahn x  blaue Henne fällt überwiegend blau aber auch schwarz und splash ( also mehr blaue als schwarze )
Tiere sind spalterbig das heißt es fallen immer mehrere Farben
Der Vorteil bei der Blauzucht, man bekommt  schwarze Tiere  und Splashtiere die man auch wieder zur Zucht von blau  nehmen kann ( Splash ist  ein Farbtopf in dem alle Farben enthalten sind aus denen sie gezogen wurden )

 

 

 

 

Blau mit blau verpaart ergibt die Aufspaltung nach dem mendelschen Gesetz:

 

25% schwarz, 50% blau, 25% splash

 

Die weiteren Möglichkeiten sind auf der Scala oben zu erkennen.

Als Züchter von blauem Geflügel, wird man bei der Bruteierabgabe immer wieder mal gefragt, ob man gekreuzt habe, weil verschiedene Farben fallen. Viele Liebhaber, aber auch mancher Züchter, sind nicht genau über diese Spalterbigkeit informiert. Der blaue Farbenschlag ist dadurch etwas anspruchsvoller, da man mehr Tiere erzüchten muss, um blaue Tiere in guter Qualität zu erhalten. Nicht jeder Züchter hat so viel Platz, deshalb tritt diese Farbe auch  seltener auf.

 Jedoch können sich Liebhaber, welche sich eine bunte Hühnerschar wünschen freuen, denn es fallen immer 3 Farben, wenn man blau an blau setzt.

 


 

 

Verständliche Fachartikel für Laien

Neben dem Angebot verständlicher, fachlich dennoch fundierter Artikel rund um das Thema Aviäre Influenza, versuchen wir uns an der Erklärung kursierender Begriffe und Zusammenhänge.

Begriffe und Erklärungen

hochpathogen (HPAI) - niedrigpathogen (LPAI) - hochkontagiös - niedrigkontagiös - virulent - letal

Was bedeutet das alles? Und warum ist es gefährlich, mit diesen Begriffen um sich zu werfen?

Dieser Versuch einer Darstellung ist stark vereinfacht! 

Von den Genen des Influenza-Virus kann man auf die Schnelle nur die Eigenschaften zweier Proteine auf der Hülle bestimmen. Das Hämagglutinin (H) und das Neuraminidase (N). Über diese beiden Schlüsselproteine lässt sich der Subtyp des AI-Virus erschließen. Viele Informationen, die das Genom, die eigentliche Erbinformation, betreffen, liegen noch im Dunkeln.

Das „H“ -Protein sagt aus, wie leicht das Virus Zutritt zur Zelle bekommt, das „N“-Protein, wie leicht es sich wieder löst.

Bei einer bestimmten Mutation geht man davon aus, dass es sich dann um HPAI handelt, wenn das Virus sehr leicht Zutritt zur Zelle bekommt und daher stark ansteckend und also auch stark krankmachend sein muss. 

Hinzu kommt, dass je nachdem, wo das Virus auftrifft, die entsprechenden Zelltypen mehr oder wenig schnell vom Virus befallen werden können. Ein Virus, das auf einer absterbenden Federkielzelle eines Tieres landet, kann noch so gefährlich sein - dort richtet es vermutlich keinen Schaden an. trifft es aber auf Zellen des Verdauungstraktes, weil sich das Tier just in jenem Moment putzt, hat es recht gute Bedingungen, sich dort zu vermehren und dann über die Ausscheidung auch weiter verbreitet zu werden.  

 

 

 

 

 


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